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Soziale Beschäftigung

Zwei Frauen arbeiten in einer Küche. Eine Frau in weißer Kleidung und Haube schält Kartoffeln, während die andere in blauem T-Shirt Knödel formt. Arbeitsumgebung ist sauber und professionell mit Edelstahlgeräten und Ablageregalen.
Ein Mann in kariertem Hemd steht an einer Verkaufstheke in einem Ladengeschäft, hinter dem zwei Frauen arbeiten. Alle drei lächeln und scheinen sich zu unterhalten. Die Umgebung ist vollgestellt mit verschiedenen Gegenständen und Regalen.

„Arbeit gehört zum Menschen wie zum Vogel das Fliegen“. Mit diesem Satz von Martin Luther lässt sich beschreiben, was Arbeit für viele Menschen in unserer sogenannten Arbeitsgesellschaft bedeutet: Existenzsicherung und Teilhabe, soziale Kontakte, im Idealfall Sinnstiftung und Selbstverwirklichung.

Öffentlich geförderte Beschäftigung bei der Erlacher Höhe.

Aus diesem Grund setzen wir uns bei der Erlacher Höhe seit Jahren dafür ein, dass am Arbeitsmarkt ausgegrenzte Menschen im Rahmen sozialversicherungspflichtiger, öffentlich geförderter Beschäftigung neue Chancen bekommen. Öffentlich geförderte Beschäftigung gibt es bei der Erlacher Höhe in vielen handwerklichen, hauswirtschaftlichen und landwirtschaftlichen Dienstleistungsbereichen. Ob im Einzelfall ein Anspruch auf Förderung besteht, ist immer mit dem potentiell zuständigen Kostenträger (Agentur für Arbeit, Jobcenter, Sozialamt) abzuklären. Einrichtungen der Erlacher Höhe, die öffentlich geförderte Beschäftigungen ermöglichen, finden Sie unter der Kategorie Arbeitslosigkeit & Bildung, Stichwort “Öffentlich geförderte Beschäftigung”.

Ein Platz im Arbeitsleben.

Menschen, die im Rahmen öffentlich geförderter Beschäftigung auf Zeit bei der Erlacher Höhe zur sozialen Rehabilitation, Qualifizierung und Erlangung eines Platzes im Arbeitsleben beschäftig werden, bezeichnen wir als Integrationsbeschäftige. Soweit dies rechtlich möglich und finanziell leistbar ist, finden diese Integrationsbeschäftigten bei der Erlacher Höhe sozialversicherungspflichtige, befristete Arbeitsplätze nach unseren Beschäftigungsrichtlinien vor.

Der Arbeitsmarkt hat sich in den letzten Jahren im Zuge der Digitalisierung stark verändert. Für viele Menschen ist aus diesem Grund eine berufliche Integration zum jetzigen Zeitpunkt oder in Zukunft kaum möglich. Um diesen Menschen eine sinnstiftende Beschäftigung und Tagesstruktur zu ermöglichen, halten wir eine breite Palette an Angeboten vor: Dies können zum Beispiel künstlerische oder einfache handwerkliche Tätigkeiten, Mithilfe bei hauswirtschaftlichen Diensten oder anderen Dienstleistungen sein. Sie werden im Rahmen bestehender Leistungsvereinbarungen in der Regel mit Prämien vergütet. Diese tagesstrukturierenden Maßnahmen stehen grundsätzlich auch Menschen offen, die aus Altersgründen keinen Platz im Arbeitsleben mehr anstreben, aber eine sinnvolle Aufgabe suchen.

Eine ältere Frau mit Brille und grauem T-Shirt lächelt in die Kamera. Sie sitzt an einer grünen Maschine und legt Werkstücke ein. Sie scheint zufrieden mit ihrer Arbeit zu sein. Die Umgebung zeigt verschiedene Maschinen und Regale im Hintergrund.
Eine Frau in weißer Berufskleidung in einer Wäscherei lächelt in die Kamera. Sie legt zusammen mit einer weiteren Person im Vordergrund ein weißes Textilstück zusammen. Im Hintergrund hängen Kleidungstücke auf einem Kleiderständer.
Zwei Personen tragen einen Schrank durch die geöffnete Eingangstür in einen Raum. Der Mann vorne trägt eine schwarze Weste und eine blaue Kappe, vom hinteren Mann ist nur die Kappe zu sehen.
Drei Personen stehen hinter drei grünen Kisten mit Gemüse gefüllt. Links befindet sich ein bärtiger Mann mit Weste, in der Mitte steht eine Frau, rechts daneben eine weitere Frau mit Kopftuch. Im Hintergrund sind Regele mit Lebensmitteln zu sehen.