Zum Inhalt springen
Zwei Frauen arbeiten an einem Schreibtisch in einem Büro. Die blondhaarige Frau trägt ein beiges Kleid, die braunhaarige Frau trägt Brille und ein rosa gepunktetes Kleid.
Für Sie in der Verwaltung am Telefon: Regina Bellon (links) und Susanne Widmann.
Zwei lachende Frauen arbeiten gemeinsam an einem Computer am Schreibtisch. Eine Frau in einem grünen Pullover und einer Brille lehnt sich vor und bedient die Maus, während die andere Frau in einer weißen hellblauen Bluse mit weißer Jacke daneben sitzt.

Manchmal fehlt Menschen ein Dach über dem Kopf. Wenn Sie volljährig sind und im Moment auf der Straße stehen, helfen wir Ihnen mit einer vorübergehenden Aufnahme in unserem Aufnahmeheim (mit Bereichen für Frauen, Männer und Paare). Ob die Voraussetzungen für eine Aufnahme erfüllt sind, wird zunächst in der Fachberatungsstelle geklärt. Wenn Sie ins Aufnahmeheim aufgenommen werden wollen und die Voraussetzungen dafür erfüllen, ist das erste Ziel, die Grundversorgung (Unterkunft, Nahrung, Kleidung, Hygiene etc.), die Sicherung der Existenz sowie die persönliche Stabilisierung sicherzustellen und die Verschlimmerung Ihrer Situation zu verhindern. Diese Hilfe ist nicht auf Dauer angelegt, Sie sollen möglichst wieder zu einem Leben ohne fremde Hilfe in üblichen Wohn- und Arbeitsverhältnissen zurückfinden. Dabei unterstützen wir Sie.

Ein schützendes Dach für Menschen, die auf der Straße stehen.

Sobald Sie das Aufnahmeheim nicht mehr brauchen, bieten wir eine Fortsetzung unserer Hilfe in weniger intensiven Betreuungsformen wie dem Ambulant betreuten Wohnen an. Falls das Aufnahmeheim nicht ausreicht, weil Sie intensivere Hilfe brauchen, vermitteln wir Sie gerne in eine andere Form der Hilfe, zum Beispiel in eine Therapie oder stationäre Hilfe.
Die Hilfe ist für Sie grundsätzlich kostenlos und einkommensunabhängig. Bei eigenem Erwerbs- oder auch Transfereinkommen (Arbeitslosengeld 1 oder 2, Rente o.a.) fällt ein Kostenbeitrag an, der an den jeweiligen Kostenträger zu entrichten ist.

Das bieten wir:

  • 23 Plätze für Frauen und Männern in getrennten Wohnbereichen
  • Unterkunft meist in Einzelzimmern, Sanitäranlagen und Küchen in gemeinschaftlicher Nutzung
  • Persönliche Beratung und Begleitung
  • Hygienische und gesundheitliche Grundversorgung
  • Vermittlung in weiterführende psychosoziale Hilfeangebote
  • Bewältigung von Alltagsproblemen
  • Unterstützung bei behördlichen Angelegenheiten sowie bei der Arbeits- und Wohnungssuche
  • Hilfen bei der Schuldenregulierung
  • Motivation zur Suchtberatung
  • Hilfe bei der beruflichen Orientierung und Integration in den Arbeitsmarkt
  • Weitervermittlung in geeignete Einrichtungen
  • Nachbetreuung nach dem Auszug
  • Tagesstruktur möglich

Auftraggeber und Hauptkostenträger des Angebotes ist der Landkreis Freudenstadt. Die Tagessätze werden hauptsächlichen durch das Sozialamt des Landratsamtes Freudenstadt finanziert. In Einzelfällen erfolgt die Finanzierung auch durch Sozialämter anderer Landkreise. Es besteht eine entsprechende Leistungs- und Vergütungsvereinbarung.

Rote Holzbank an einer Hauswand, daneben Topfpflanzen. Eine Frau in einem beigen Mantel öffnet die Tür mit ihrem Schlüssel.
Ein Mitarbeiter mit weißem Hemd berät einen älteren Mann in Mütze in einer Einrichtung, während beide an einem Geländer stehen.
Heller, moderner Gemeinschaftsraum mit Küche und Essbereich. Weiße Wände, blaue Säulen und blauer Bodenbelag, Holztisch mit zwei Stühlen, Kaffeemaschine und Fenster mit Blick ins Grüne. Durchgang zu einem weiteren Raum mit grünem Notausgang-Schild.
Einfaches Einzelzimmer mit Holzbett, weißen Wänden und Parkettboden. Ein Holzsessel steht neben dem Bett, im Vordergrund steht ein Holztisch mit Stuhl. Durch das Fenster fällt natürliches Licht in den Raum.
Kleiner Dachraum mit minimalistischer Einrichtung: Ein rosaroter Sessel, ein runder Holztisch, ein Sofa und ein langes Sideboard mit einer Fernseh-Ecke. Das Zimmer hat ein Fenster und helle, holzfarbene Böden.