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Weißer Labrador liegt ruhig auf einem Holzboden in einem Raum mit Holzstühlen und Fenstern. Im Hintergrund sitzen zwei Personen an einem Tisch.
Ein Mann mit einer roten Kappe, blauem Pullover und dunkler Weste und eine Frau mit grauem Mantel und buntem Schal stehen vor einem Briefkasten.

Manchmal fehlt Menschen ein Dach über dem Kopf. Wenn Sie volljährig sind und im Moment auf der Straße stehen, helfen wir Ihnen mit einer vorübergehenden Aufnahme in unserem Aufnahmehaus für Frauen, Männer und Paare in den Landkreisen Main-Tauber, Hohenlohe und Schwäbisch Hall. Ob die Voraussetzungen für eine Aufnahme erfüllt sind, wird zunächst in der Fachberatungsstelle geklärt. Wenn Sie ins Aufnahmehaus aufgenommen werden wollen und die Voraussetzungen dafür erfüllen, ist das erste Ziel, die Grundversorgung (Unterkunft, Nahrung, Kleidung, Hygiene etc.), die Sicherung der Existenz sowie die persönliche Stabilisierung sicherzustellen und die Verschlimmerung Ihrer Situation zu verhindern. Diese Hilfe ist nicht auf Dauer angelegt, Sie sollen möglichst wieder zu einem Leben ohne fremde Hilfe in üblichen Wohn- und Arbeitsverhältnissen zurückfinden. Dabei unterstützen wir Sie.

Ein schützendes Dach für Menschen, die auf der Straße stehen.

Sobald Sie das Aufnahmehaus nicht mehr brauchen, bieten wir eine Fortsetzung unserer Hilfe in weniger intensiven Betreuungsformen wie dem Ambulant betreuten Wohnen an. Falls das Aufnahmehaus nicht ausreicht, weil Sie intensivere Hilfe brauchen, vermitteln wir Sie gerne in eine andere Form der Hilfe, zum Beispiel in eine Therapie oder stationäre Hilfe. Die Hilfe ist für Sie grundsätzlich kostenlos.

Das bieten wir:

  • Unterkunft in Einzel-oder Doppelzimmern (in Wohneinheiten mit Gemeinschaftsräumen, Selbstversorgerküchen und sanitären Anlagen)
  • Unterkunft mit Hund möglich (2 Plätze)
  • Alkoholtolerantes Wohnangebot (sofern der Alkoholgebrauch die Gemeinschaft nicht negativ beeinträchtigt)
  • Unterkunft in suchtmittelfreier Umgebung möglich („Trockener Wohnbereich“ im Haus)
  • Persönliche Beratung und Begleitung
  • Hygienische und gesundheitliche Grundversorgung
  • Vermittlung in weiterführende psychosoziale Hilfeangebote
  • Bewältigung von Alltagsproblemen
  • Unterstützung bei behördlichen Angelegenheiten sowie bei der Arbeits- und Wohnungssuche
  • Hilfen bei der Schuldenregulierung
  • Motivation zur Suchtberatung
  • Hilfe bei der beruflichen Orientierung und Integration in den Arbeitsmarkt
  • Weitervermittlung in geeignete Einrichtungen
  • Nachbetreuung nach dem Auszug
Ein Mann in schwarzem Pullover und eine Frau mit Schürze kochen gemeinsam am Herd. Im Hintergrund sind Küchenutensilien zu sehen.
Eine lächelnde Frau mit Brille im roten T-Shirt sitzt an einem Schreibtisch mit Computer und Büroutensilien.
Weißes Einfamilienhaus mit türkisfarbenen Akzenten an Sockel und Fassade, umgeben von einer Hecke und Bäumen, an einer Straßenecke mit Gehweg und Bordstein gelegen.
Ein Mann mit schwarzem T-Shirt sitzt an einem Tisch und faltet Zeitungstüten, die er in einer pinkfarbenen Box sammelt. Im Hintergrund ist unscharf ein Wandbild mit Seerosen zu sehen.
Ein Mann mit roter Mütze, blauem Pullover und schwarzer Weste steht einer Mitarbeiterin in grauem Mantel gegenüber. Sie stehen vor einer Tür im Gemeinschaftsraum mit einer bunten Mosaik-Kunstinstallation an der Wand.
Ein lächelnder Mann in grün-blauer Jacke sitzt vor einem Bett in einem Zimmer. Im Hintergrund sind Zimmerpflanzen, Bücherstapel und Mobiliar.

Weitere Informationen

Hilfe für Menschen in sozialen Notlagen